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Neuigkeiten

Projekttreffen „Digital und sozial“ – von Angesicht zu Angesicht

Schon seit einigen Monaten führen wir jeden Mittwoch das Projekt „Digital und sozial“ über Zoom durch. Dieses Projekt wurde durch die Pandemie ins Leben gerufen und ist bisher sehr erfolgreich. Es treffen sich viele unterschiedliche und großartige Menschen, die alle das Herz am rechten Fleck haben. Mittlerweile sind wir alle zu einer kleinen digitalen Familie zusammengewachsen.

Letzte Woche Mittwoch war es endlich so weit: Das erste persönliche Treffen. Allesamt mit Negativtests in der Tasche und guter Laune, gab es eine feierliche Übergabe der Teilnehmer*innen Urkunden im Freien vor dem Bürgerhaus Stern*Zeichen.

Auch noch nach der Übergabe der Urkunden, verliehen durch Tanja Reh, kam es zu intensiven Gesprächen und einem herzlichen Austausch unter den Teilnehmern*innen. Dieses Gemeinschaftsgefühl war genau das, was wir erreichen wollten und ich bin stolz darauf, ein Teil davon zu sein.

Sie wollen auch daran teilhaben? Dann kontaktieren Sie uns gerne unter: reh@buergerhaus-stern.de

Die Teilnehmer*innen des Projekts "Digital und sozial", gemeinsam mit Frau Reh. Vor dem Bürgerhaus Stern*Zeichen, im Mai 2021.
Die Teilnehmer*innen des Projekts „Digital und sozial“, gemeinsam mit Frau Reh, vor dem Bürgerhaus Stern*Zeichen, im Mai 2021

Autorin: Tanja Reh, Projektkoordinatorin, Bundesfreiwillige im Bürgerhaus Stern*Zeichen, im Mai 2021

Potsdamer BürgerBudgets – Am Stern erleben. Ideen einreichen. Projekte starten.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was Sie in Ihrem Stadtteil verändern möchten? Haben Sie eine Idee oder einen Herzenswunsch? Machen Sie mit und gestalten Ihren Stadtteil!

Sie wollen etwas verändern? Mit dem Bürgerbudget haben Sie die Möglichkeit Ihre eigenen Ideen und Vorschläge einzubringen.

Was ist das Bürgerbudget?

Mit dem Bürgerbudget können gute Ideen und Projekte in Ihrem Stadtteil bezahlt und umgesetzt werden. Haben Sie eine Idee? Vielleicht etwas Kulturelles, Sportliches oder ein soziales Projekt. Aber auch Anregungen, die der Gestaltung im Schlaatz dienen, sind willkommen. Seien Sie Ideengeber*in und reichen einen Vorschlag ein.

Wie viel Geld gibt es?

Für einen Projektvorschlag stehen maximal 5000 € zur Verfügung und das Vorhaben sollte bis zum Ende des Jahres 2021 realisiert werden.

Wer darf Vorschläge einreichen?

Jede*r ist willkommen.

Bis wann kann ich meinen Vorschlag einreichen?

Vorschläge können bis zum 30. Juni 2021 eingereicht werden.

Wie kann ich meinen Vorschlag einreichen?

Ganz einfach, per E-Mail, per Post oder auch telefonisch. Gerne mit Hilfe des Formulars, das sich am Ende des Info-Flyers befindet.

Stadtkontor GmbH, Schornsteinfegergasse 3, 14482 Potsdam
Telefon: 0331-74357-14
E-Mail: stern@stadtkontor.de
Homepage: www.stern-potsdam.de

Für den Flyer bitte hier klicken.

Außerdem können Sie Ihre Ideen an folgenden Stellen einreichen:

Bürgerhaus Stern*Zeichen, Galileistraße 37-39, 14480 Potsdam
Telefon: 0331-6006761
E-Mail: info@buergerhaus-stern.de

oskar. Das Begegnungszentrum in der Gartenstadt Drewitz
Oskar-Meßter-Straße 4-6, 14480 Potsdam-Drewitz
Telefon: 0331 2019704
E-Mail: info@oskar-drewitz.de

StadtteilLaden im Kirchsteigfeld e.V.
Anni-von-Gottberg-Str. 14, 14480 Potsdam
Telefon: 0331 626 15 05
E-Mail: info@stadtteilladen.de

Sobald uns Ihr Vorschlag erreicht, melden wir uns bei Ihnen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wie geht es dann weiter?

Alle eingereichten Vorschläge werden geprüft und in einer Jury abgestimmt. Wenn ihr Projekt ausgewählt wird, kannst du dich mit unserer Unterstützung direkt an die Umsetzung machen.

Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge!

Digital und sozial – Zoom doch mal!

Die Situation, mit der wir seit dem letztem Jahr März zu kämpfen haben, ist für viele nicht einfach, vor allem, weil der Mensch ein kommunikatives, mitteilungsbedürftiges und soziales Wesen ist.

Wir dachten uns: Was können wir als Bürgerhaus und Begegnungszentrum tun, um trotz der räumlichen Trennung ein Gemeinschaftsgefühl beizubehalten und gleichzeitig unseren Bürger*innen den Umgang mit Technik zugänglich zu machen?

Die Entstehung

Es wurde das Projekt „digital und sozial“ ins Leben gerufen.

Am Anfang war es etwas holprig, unsere Ideen und Wünsche gemäß der Corona-Maßnahmen einzubauen und anzupassen.

Wir beschäftigten uns zunächst selbst mit Zoom und machten uns vertraut mit allem. Wir starteten im Oktober Testmeetings, die uns den praktischen Umgang näherbrachten.

Dann trafen wir uns mit den drei PC-Kursleitern, um Informationen zu sammeln sowie die Vor- und Nachteile der sozialen Medien und der Digitalisierung zu besprechen.

Mit dieser Hilfe und Unterstützung von ehrenamtlichen Helfer*innen, die selbst auch seit Jahren PC-Kurse im Bürgerhaus leiten, gelang es uns, eine hervorragende Truppe über Zoom zusammenzufügen sowie eine gute Struktur zu schaffen.

Dann im November 2020 war es so weit, das erste Meeting mit Teilnehmer*innen konnte stattfinden. Es war liebevoll, chaotisch und die Unsicherheit war zu spüren, nicht nur bei den Teilnehmer*innen, sondern auch bei uns.

Wir haben uns den einzelnen Teilnehmer*innen angenommen, weil jeder woanders stand. Unser Ziel war es, jeden da abzuholen, wo er war. Hannes Burgemeister, Andreas Frank und Bärbel Moll nahmen die Teilnehmer*innen persönlich über Zoom unter ihre Fittiche und trainierten gemeinsam die Abläufe mit viel Geduld.

So wurden die Teilnehmer*innen immer sicherer und konnten im Laufe weniger Wochen sogar selbst Meetings starten.

Das sahen wir als vollen Erfolg an. Doch natürlich wollten wir noch mehr erreichen.

Das Wachstum

Diese Truppe wuchs, nach dem ersten Treffen mit nur drei Teilnehmer*innen, wurden es nach einigen Tagen schnell fünf, dann zehn und schlussendlich noch mehr.

Somit konnten wir immer mehr Ziele umsetzen und auch auf die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen eingehen. Durch das Wachstum an Leuten, haben diese auch persönliche Präsentationen und Themen mit eingebracht, überwiegend über die Gesundheit und was wir für uns selbst bewirken können.

Trotz mancher technischer Einschränkungen gelang es uns, die Teilnehmer*innen Schritt für Schritt heranzuführen und ihnen sämtliche Zoom-Fähigkeiten beizubringen, die sie dann problemlos selbständig einsetzen konnten. Wir schufen auch eine Kommunikationsebene, wo Menschen aus vielfältigen Bereichen soziale Kontakte beibehalten konnten.

Natürlich war unser Hauptaugenmerk nicht überwiegend darauf fokussiert, dass es nur um Zoom geht. Für Abwechslung wurde stets gesorgt, unter anderem von den Projektleiter*innen, als auch von den Teilnehmer*innen selbst.

Ständiger Austausch brachten uns einander näher. Zur Weihnachtszeit machten wir zum Abschluss Entspannungsrunden. Die bestanden aus Gedichtvorträgen und daraus, gemeinsam Weihnachtslieder zu singen.

Durch das viele Training und die Wiederholungen gelang es beinahe allen Teilnehmer*innen, selbständig private Zoom-Treffen zu starten und somit der Familie so nah zu sein, wie es ihnen eben möglich war.

Für mich persönlich war das ein schöner Erfolg und als alle davon erzählten, war ich sehr berührt. Das hat mir gezeigt, dass es die kleinen Dinge und Erlebnisse sind, die uns daran erinnern, dass das Leben so schön sein kann.

Durch die ständige Kommunikation verlor die Truppe nie die Hoffnung und blieb stets optimistisch. Wir ließen auch Raum für die Äußerung zu den Corona-Maßnahmen, bei denen wir bemerkten, dass wir vorher so viele Dinge als selbstverständlich betrachtet haben.

Dadurch kam es zu zwei Treffen, bei denen ich vorschlug, dass jeder ein paar Fotos vorstellen und von seinem schönsten Reiseziel berichten könne. Dadurch konnten wir alle wunderbar in Erinnerungen schwelgen.

Was wird noch kommen, und wie meistern wir die nächsten Monate?

Unser Ziel ist es, dies auch weiterhin so fortzuführen und natürlich zu verbessern. Wir haben Ziele, die wir hoffentlich dieses Jahr noch umsetzen können.

Wir führen die Treffen wöchentlich fort, auch wenn das Projekt offiziell vorbei ist, und es ist großartig, wie wunderbar sich die mittlerweile alten Hasen um die Neuzugänge kümmern und wie viel Einsatzbereitschaft herrscht. Es fühlt sich nicht mehr nur wie eine Zoom-Gruppe an, sondern eher wie eine kleine Familie der digitalen Technikwelt.

Sie denken, dass Sie einen Teil dazu beitragen können und sich dem anschließen wollen, um zu lernen, zu lachen und wieder etwas Neues zu erleben? Dann schließen Sie sich gerne an, jede*r ist willkommen!

Autorin: Tanja Reh, Projektkoordinatorin, Bundesfreiwillige im Bürgerhaus Stern*Zeichen, im April 2021

Unser Bürgerhaus

Das Bürgerhaus Stern*Zeichen in Potsdam setzt sich bereits seit 2001 sehr erfolgreich für soziale Teilhabe, für die Bekämpfung sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung und für ein solidarisches Gemeinwesen ein.

Mit seinem vielfältigen Angebot und als starker Netzwerkpartner will es wirksame Anreize und beständige Strukturen zum solidarischen Handeln schaffen. Durch seine Arbeit fördert es ehrenamtliches Engagement und festigt kontinuierlich den Zusammenhalt zwischen den Generationen.

Der Demokratische Frauenbund – LV Brandenburg e.V. ist Träger des Bürgerhauses. Mit seiner umfangreichen Erfahrung und Expertise unterstützt er die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen vor Ort.

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über unsere Angebote.

Herzlich willkommen!